Proteinshakes ➡️ Welche Vorteile haben Proteinpulver aus ärztlicher Sicht?

 

Mittlerweile können wir ja auf eine fast unendliche Palette an verschiedenen Geschmäckern zurückgreifen und während das Whey-Protein aus Molke die gängigste Variante ist, gibt es für Veganer oder Menschen mit Laktoseintoleranz spezielle Isolate oder Erbsenproteinpulver.

 

 

⭐️Grund genug, mal einen genaueren Blick auf diese Shakes zu werfen:

⏩ Welchen Nutzen versprechen sie?

⏩ Halten sie alle Versprechen ein und profitiert wirklich jeder von ihnen?

Das und mehr sehen sie jetzt in diesem Video! Proteinpulver richten sich in erster Linie an Sportler. Generell gilt: Sportler haben neben anderen energieliefernden Nährstoffen auch einen erhöhten Bedarf an Proteinen. Je „kraftlastiger“ dieser Sport ist, desto mehr Protein wird benötigt. Proteine egal welcher Art dienen dazu, den Muskelaufbau bzw. die Muskelversorgung anzukurbeln.

Proteine versorgen die Muskeln mit dringend benötigten Aminosäuren, die wiederum in den Muskeln bei der sog. Proteinbiosynthese umgebaut werden. Hierbei ist es erst einmal egal, welche Form der Proteine er zu sich nimmt, letztendlich wirken alle auf den Muskelaufbau ein. Die Unterschiede liegen lediglich in der unterschiedlichen Aufnahme der Proteine und, ob es sich um pflanzliches oder tierisches Eiweiß handelt.

Im Kraftsport ist besonders das Whey-Protein sehr beliebt, denn es eignet sich durch die spezielle Zusammensetzung und den hohen Eiweißanteil optimal für die Versorgung der Muskeln. Generell gilt im Kraftsport, dass ca. 1,5 – 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht nötig sind, um die Muskeln bestmöglich zu versorgen. Das macht bei einem erwachsenen Mann mit 80 Kilogramm Körpergewicht bis zu 160 Gramm Eiweiß täglich.

Ohne groß nachzurechnen liegt es hier nahe, dass man diese hohen Werte nicht alleine über die Nahrung erreicht. Deswegen bieten sich Eiweißshakes nachgewiesenermaßen zur Ergänzung der normalen Ernährung an.

Wichtig aber auch: Der durchschnittliche Verzehr pro Kopf beträgt in Deutschland ca. 1,2g pro Kg Körpergewicht täglich, während der empfohlene Wert bei Nicht-Kraftsportlern o.ä. Sportarten bei 0,8g pro Kilogramm liegt, wohlgemerkt bei Nicht-Kraftsportlern.