Intervallfasten: Abnehmen mit dem Ernährungstrend? Gesundheit | Tutorial | Fasten

Erfolgreich abnehmen und das Risiko für chronische Erkrankungen senken – das verspricht der Ernährungstrend Intervallfasten: Was bringt es und kann man es durchhalten?

 

 

Warum Kurzzeitfasten so effektiv ist


Uhr mit 24-Stunden-Einteilung und der Beschriftung "Fastenzeit" - "Essenszeit". © NDR 16 Stunden nichts essen, binnen acht Stunden nur zwei Mahlzeiten: Intervallfasten gibt dem Körper viel Zeit zur Fettverbrennung.

Schon seit der Steinzeit ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann aßen unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch - und beginnt er nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.

Der entscheidende Unterschied von Intervallfasten zu längeren Fastenkuren oder Crash-Diäten: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt vermieden.

Durch das Fasten kommt es außerdem zu heilsamen biochemischen Veränderungen im Körper, etwa zu einem verbesserten Zucker- und Fettstoffwechsel: Es werden Stoffe ausgeschüttet, die Entzündungen dämpfen können.