Neben Probiotika haben auch Präbiotika eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Darm. Anders als bei Probiotika handelt es sich bei ihnen aber nicht um Mikroorganismen, sondern um Ballaststoffe, die vom Körper nicht verdaut werden.

Eine positive Wirkung auf die Darmflora wird vor allem den sogenannten Probiotika zugeschrieben. "Bei den Probiotika handelt es sich sozusagen um erwünschte Bewohner unseres Darms", erklärt Ernährungs-Doc Jörn Klasen. "Diese Bakterien - zum Teil auch Hefepilze - können dazu beitragen, die Barrierefunktion des Darms zu stärken und Krankheitserreger in Schach zu halten."

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Einige von ihnen stellen wertvolle Substanzen her - kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat oder Propionat beispielsweise, die Studien zufolge unter anderem bei der Gesunderhaltung von Nervenzellen helfen. Die Mikroorganismen kommen natürlicherweise in milchsauren Produkten vor, wie etwa Joghurt, Kefir, Buttermilch oder Sauerkraut. Zudem gibt es Probiotika in Kapsel- und Tropfenform, die als Arzneimittel verwendet werden und oft rezeptfrei erhältlich sind.

 

Gesundheitstipp: Präbiotika und Probiotika

Voraussetzung für eine gesundheitsfördernde Wirkung von Probiotika ist, dass die verwendeten Bakterien und Hefen dort ankommen, wo sie hinsollen. Das heißt, sie müssen in ausreichend großer Menge im Lebens- oder Arzneimittel vorkommen, sie müssen die Passage durch Magen und Dünndarm überstehen und sich gegen die im Dickdarm vorherrschenden Bakterien durchsetzen.

Zudem ist die Wirkung der Bakterien abhängig vom Krankheitsbild und vom eingesetzten Bakterienstamm, sie lässt sich nicht verallgemeinern. Es gibt zum Beispiel ein probiotisches Arzneimittel aus dem E.-coli-Stamm Nissle 1917, das bei kindlichen Durchfällen und der Colitis ulcerosa eingesetzt wird. In jedem Fall sollten Probiotika regelmäßig - Studien zufolge täglich und über Wochen - verzehrt werden, damit sie die Darmflora positiv beeinflussen.

"Bei gesunden Menschen reicht in der Regel aber schon eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse und Vollkornprodukten, um das Mikrobiom im Gleichgewicht zu halten", sagt Ernährungs-Doc Matthias Riedl.

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