Alzheimer ▶︎▶︎ das langsame Vergessen ✳️ von immer mehr Menschen!

 

Über 1,5 Millionen Deutsche sind an Alzheimer erkrankt, Tendenz steigend. Wenn ich mit Freunden oder auch Patienten spreche dann kriegt man mit, dass viele von uns auch große Angst davor haben, diese Erkrankung zu bekommen.

 

 

Mir geht es ähnlich. Warum ist das so?

Alzheimer ist mit ca. 60-70 % die mit Abstand häufigste Demenzform. Die Alzheimer Erkrankung wurde bereits vor fast 120 Jahren entdeckt und trägt den Namen des Arztes Alois Alzheimer.

Er war der erste Mediziner, der charakteristische Veränderungen im Gehirn mit dem Nachlassen der Gedächtnisfähigkeiten in Verbindung brachte. Heutzutage ist das Gebiet gut erforscht und es haben sich viele altersbedingte Krankheiten unter dem Begriff der Demenz versammelt.

Demenz ist damit der Überbegriff für alle Erkrankungen, bei denen Betroffene kognitive, soziale oder emotionale Fähigkeiten verlieren. Alzheimer, mit seinem besonderen Fokus auf den Verlust der Hirnleistung, ist nur eine dieser Krankheiten. Demenz kann aus verschiedenen Gründen auftreten. Bei der Alzheimer Erkrankung sind es Veränderungen bzw. Ablagerungen im Gehirn.

Die Kernfrage für viele lautet:

Wie beginnt nun also eine Alzheimererkrankung? Oder wichtiger, wie erkenne ich die Anfänge einer Alzheimererkrankung bei Familienmitgliedern? Schaut jetzt mein Video: Alzheimer erklärt.

Das Leitsymptom der Alzheimererkrankung ist eindeutig die Gedächtnisschwäche. Diese tritt anfangs noch selten auf, verschlimmert sich dann aber stetig und beinahe unaufhaltsam, bis Betroffene engste Familienmitglieder nicht mehr wiedererkennen oder nicht mehr wissen, wer sie selbst sind. Während anfangs das Kurzzeitgedächtnis leidet, verschwinden mit dem Fortschritt der Krankheit auch zusehends alte Erinnerungen.

Dazu kommen Konzentrations- und Wortfindungsschwierigkeiten. Charakteristisch sind die Wortverwechselungen. Hierbei wird statt des richtigen Wortes eines aus einem ähnlichen Zusammenhang gewählt, bspw. Maus statt Katze oder Tisch statt Stuhl.

Und die Therapie von Alzheimer? Unabhängig von allen Therapiemöglichkeiten geht es nur darum, die geistige Leistungsfähigkeit und den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen. Es gibt also keine heilende Alzheimer Therapie.

Mit dieser Ausgangslage im Hinterkopf gibt es dennoch einige Möglichkeiten, Alzheimerpatienten zu helfen. Dafür wird ein umfangreicher Therapieplan erstellt, der neben Medikamenten auch psychosoziale Maßnahmen vorsieht, mit denen die Auswirkungen auf das Zusammenleben möglichst gering gehalten werden sollen.