Für viele Raucher ist gerade in der Anfangsphase der Entwöhnung psychologische Hilfe nützlich - etwa über Telefon-Hotlines oder Selbsthilfegruppen. Eventuell auftretende körperliche Entzugserscheinungen lassen sich mit Nikotinersatzpräparaten in Form von Kaugummis, Lutschtabletten oder Pflastern behandeln. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt akutem Rauchverlangen und Entzugssymptomen entgegen und hebt die Stimmung, was mehrfach wissenschaftlich belegt ist. Schon einen Tag nach dem Rauchstopp wird laut der American Cancer Society das Herzinfarktrisiko kleiner. Nach drei Monaten kann sich die Lungenkapazität um bis zu 30 Prozent erhöhen. Ein Jahr nach dem Rauchstopp ist das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße nur noch halb so groß. Nach einem weiteren Jahr ist das Herzinfarktrisiko auf fast normale Werte gesunken. Nach zehn Jahren Rauchabstinenz ist das Lungenkrebsrisiko fast gleich groß wie bei Menschen, die nie geraucht haben. 15 Jahre nach dem Rauchstopp ist das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen so, als hätte man nie geraucht.

Unterstützung zur Raucherentwöhnung enthält der neue Sonderdruck der Deutschen Herzstiftung "Ausstieg aus der Sucht". Er ist kostenfrei zu beziehen bei: Deutsche Herzstiftung, Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main, oder per E-Mail anzufordern unter info@herzstiftung.de.