Ein Mann aus Weimar ist der erste Erkrankte in Thüringen. Er habe sich am Donnerstag mit Grippe-Symptomen beim Arzt gemeldet, teilte das Erfurter Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Der Krankheitsverlauf werde als milde eingeschätzt.

Zuvor hatte das RKI bei einem Studenten aus Essen den Verdacht bestätigt, wie die Feuerwehr mitteilte. Der 23-Jährige war kurz zuvor von einer USA-Reise zurückgekehrt. Am Sonntag kamen laut RKI in Nordrhein-Westfalen zwei erkrankte Männer hinzu, die die Infektion aus den USA eingeschleppt haben. Dies trifft auch auf einen erkrankten Mann aus Sachsen-Anhalt zu. Nach Angaben des Magdeburger Sozialministeriums handelt es sich um einen 43-Jährigen aus dem Salzlandkreis.

Bei einem jungen Mann aus dem Kreis Kassel hatte sich der Verdacht am Samstag bestätigt. Am selben Tag wurde bekannt, dass ein erkrankter 47-Jährige aus dem Kreis Fulda eine seiner beiden Töchter mit der Influenza A/H1N1 angesteckt hat. Während er mit hohem Fieber in ein Krankenhaus gebracht und behandelt wurde, stehen die beiden anderen Infizierten unter häuslicher Quarantäne. Die zwei Hessen waren am vergangenen Montag von einer Reise aus den USA zurückgekehrt.

Von den 28 vom RKI bestätigten Infektionen wurden 13 aus den USA und 9 aus Mexiko eingeschleppt. Sechs Übertragungen gab es den Angaben zufolge in Deutschland, in drei Familien von Reiserückkehrern und in einem Krankenhaus.