Darin wurden sie unter anderem zum Fernbleiben von der Konferenz beim Auftreten etwa von Fieber, Husten sowie Kopf- und Muskelschmerzen aufgefordert. Eine ILO-Vertreterin sagte, es handele sich "nicht um Päckchen gegen die Grippe, sondern um Päckchen für die Hygiene". Damit folge die ILO den Maßnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei deren Treffen Mitte Mai.

Die WHO hatte kürzlich erklärt, wegen der weiteren Ausbreitung der Schweinegrippe rücke die Ausrufung der höchsten Alarmstufe sechs näher. Mittlerweile sind nach Angaben der WHO alle fünf Kontinente von der Schweinegrippe betroffen: Mit einem ersten offiziell diagnostizierten Fall in Ägypten ist die Schweinegrippe nun auch in Afrika nachgewiesen. Nach WHO-Angaben wurden bisher über 19.000 Schweinegrippefälle in 66 Ländern nachgewiesen. Demnach starben 117 Menschen nach der Infizierung mit dem Virus A (H1N1).

US-Präsident Barack Obama bat derweil den Kongress um weitere zwei Milliarden Dollar (gut 1,4 Milliarden Euro) im Kampf gegen die Ausbreitung des Schweinegrippevirus. Wie das Weiße Haus in Washington mitteilte, handelte es sich bei dem Schritt um eine Vorsichtsmaßnahme. Den Angaben zufolge hatte Obama bereits Ende April um 1,5 Milliarden Dollar gebeten.