In der im Fachmagazin "Journal of Clinical Oncology" veröffentlichten Studie wurde den Patienten einen Monat lang zwischen 400 Milligramm und 2 000 Milligramm der Substanz verabreicht. In einer Tasse grünen Tee sind knapp 150 Milligramm vom Wirkstoff enthalten. Die Forscher hoffen, dass sich mit der Substanz Frühstadien der Tumorerkrankung bremsen lassen.

Erst vor kurzem haben Forscher vom Heinrich-Pette-Institut (HPI) in Hamburg einen Wirkstoff im grünen Tee ausgemacht, der die Ansteckungsgefahr mit dem HI-Virus drastisch senken kann. Sie wollen nun diesen Hemmstoff in konzentrierter Form in mikrobiziden Vaginalcremes als Schutz gegen die sexuelle Übertragung von HIV entwickeln und testen