Der 26-Jährige stehe wie seine nahen Angehörigen unter häuslicher Quarantäne. Die Krankheit habe bislang eine «milde Verlaufsform», hieß es.

Mit elf Fällen wurden die meisten Erkrankungen in Nordrhein-Westfalen bestätigt. In Bayern meldeten die Behörden acht, in Sachsen-Anhalt fünf, in Hessen vier, in Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen jeweils zwei sowie in Hamburg einen Fall.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) steckten sich die meisten Betroffenen in den USA an. Neun Menschen hatten das Virus aus Mexiko eingeschleppt. Sieben Übertragungen gab es den Angaben zufolge in Deutschland, in vier Familien von Reiserückkehrern und in einem Krankenhaus.

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge meldeten bis Montag 62 Länder mehr als 17 400 Fälle. Die meisten bestätigten Erkrankten gibt es mit fast 9000 Fällen in den USA. Dort stieg laut WHO die Zahl der Todesopfer auf 15. In Mexiko starben mit 97 Menschen bislang die meisten Menschen an dem Virus. Auch in Kanada gab es zwei und Costa Rica einen Todesfall.

Europaweit gibt es laut WHO in Großbritannien mit fast 230 die meisten Infizierten. Die WHO hatte am 29. April wegen der sich ausbreitenden neuen Influenza die Warnstufe für eine Grippe-Pandemie auf 5 heraufgesetzt. Die Warnskala geht bis Stufe 6.